Aktuelles

Bergischer Ring e.V. - Sonntag auf ExtraTour! - Partner der Bergischen Gesellschaft

www.bergischer-ring.de      -      E-Mail: info@Bergischer-Ring.de

Liebe Gäste, Partner, Freundinnen und Freunde des Bergischen Rings!

Die Museen einiger unserer Mitgliedsvereine, Partner und Freunde sind auch in der ‚Touristischen Wintersaison‘ geöffnet. Kombinieren Sie doch mit einem Spaziergang durch die Bergische Landschaft oder einem Bummel durch eine der schönen Bergischen Altstädte.

Und auch 2016 gilt: Gehen Sie im Bergischen Land auf ExtraTour, an jedem Wochenende Lebendige Museen und Quicklebendige Industriegeschichte. Kombiniert mit Schloss Burg, der wunderschönen Bergischen Landschaft und ‚Essen und Trinken‘ - entspannt und erholsam.

Unsere Vereine sind aktiv, und zudem passiert immer etwas bei unseren Partnern und Freunden. Darüber informiert Sie der RingBrief - damit es Ihnen am Wochenende nicht langweilig wird.

1. Das Wülfing Museum in der Historischen Textilstadt Wülfing in Radevormwald-Dahlerau

2016 durchgängig geöffnet an jedem (!) Sonntag, 11 bis 17 Uhr. Die Große Dauerausstellung präsentiert Ihnen die Geschichte der Tuchfabrik Johann Wülfing & Sohn und der Textilstadt Wülfing. Im Museumscafé wie immer Kaffee und Kuchen vom Feinsten und mittags belegte Brötchen - im wunderschönen Historischen Fabriksaal von 1839. Weitere Informationen und Fotos: www.wuelfing-museum.de

Verbinden Sie den Besuch ‚Bei Wülfings’ mit einem Besuch der exzellenten Ausstellung „Leonardo da Vincis Maschinen“, von Samstag, 12. März bis 10. Juli 2016 im Gewerbepark Bartels an der Wupper in Radevormwald-Dahlerau. Gleich gegenüber von Wülfing und täglich (!) von 11 - 18 Uhr

Eine hervorragende Ausstellung zu Leonardo da Vinci, der bekannt wurde durch seine Gemälde, allen voran die „Mona Lisa“, und seine Entwürfe von Maschinen wie einem Hubschrauber, die oft Jahrhunderte später erst Wirklichkeit wurden, im Maschinen- und Industriezeitalter. Aufgrund der Zeichnungen da Vincis wurden die Maschinen als meist verkleinerte Modelle nachgebaut. Und in der Ausstellung können alle Modelle von den Besuchern ausprobiert und bedient werden. So erkennt man, wie Technik funktioniert. Auch für Kinder und Jugendliche ein sehr wichtiges Angebot!

Da Vinci, einer der populärsten Künstler der Geschichte, schuf ein ungemein umfangreiches und vielfältiges Werk. Die Nachfolgeausstellung der erfolgreichen Hundertwasserausstellung, die über 6.500 Besucher zählte, im „Gewerbepark Bartels an der Wupper“ - Am Graben 4 - 6, 42477 Radevormwald; Tel 0 21 95 – 93 21 77. Die Ausstellung ist barrierefrei zu erreichen, da Aufzug vorhanden! Das Gelände: www.immobilien-begehung.de

2. Schloss Burg: Schloss Burg in Solingen-Burg - Die Heimliche Hauptstadt des Bergischen Landes  -  Ostermarkt

Die Burg der Bergischen Herzöge und das Bergische Museum zeigen die großen historischen Ereignisse und den Alltag im Bergischen Land vom Mittelalter bis ca. 1900. Die Umgebung lädt zum Wandern ein. Gaststätten, Kunsthandwerker und Hotels bieten Ihnen ein attraktives Angebot. Öffnungszeiten: Montag: 13 – 18 Uhr; Dienstag bis Sonntag: 10 - 18 Uhr www.schlossburg.de

Ostermarkt, Freitag bis Sonntag, 11. bis 13. März

Im Schloss und in den Höfen werden neben dem Angebot von Kunsthandwerk österliche Dekorationen und frühlingshafter Blumenschmuck angeboten. Für viele Aussteller ist der Osterbasar gleichzeitig auch Saisonauftakt, zu dem sie ihre neuen Produkte erstmals dem Publikum präsentieren. Das gilt insbesondere für Schmuck und Textilien. Im Brunnenhof bietet die „Wahre Bergische Ritterschaft“ mit ihrem Osterlager kleinen und großen interessierten Besuchern einen Blick hinter die Kulissen. Auf dem Vorplatz: Das kulinarische Angebot, u.a. Reibekuchen und heißer Schafskäse, Flammkuchen und sizilianische Reisbällchen.

3. Das Tuchmuseum Lennep - Die Geschichte der alten Bergischen Woll-Metropole

Hardtstraße 2; gegenüber dem Röntgen-Museum, in der Freiherr-vom-Stein-Schule

Geöffnet (jeden!) Sonntag von 14.00 (!) bis 17.00 Uhr (Dienstags von 12.00 bis 16.00 Uhr). www.tuchmuseum-lennep.de

Nächste Führung: Sonntag, 3. April 2016, 15 Uhr

Audiovisuelles im Museum: Beim Betreten des Museums hören Sie die Geräusche aus der Weberei. In den Räumen finden Sie eine Infobox, mit Erklärungen zu dem jeweiligen Thema. Besucher mit Smartphone finden QR-Codes zur weiteren Information durch kurze, prägnante Beschreibungen. Im Raum für Sonderausstellungen wurden die Wände überarbeitet, sodass die Exponate besser zur Geltung kommen. Öffentliche Führung an jedem ersten Sonntag im Monat, 15 Uhr.

Verbinden Sie Ihren Besuch mit einem Besuch der Lenneper Altstadt - des „Bergischen Rothenburg“ - und des neugestalteten Deutschen Röntgen-Museums. www.roentgenmuseum.de

Sieben „Rheinisch-Bergische Empfehlungen“:

4. REVOLUTION jungSTEINZEIT: Archäologische Landesausstellung Nordrhein-Westfalen im LVR-LandesMuseum Bonn, bis zum 3. April 2016

Beachten Sie auch die sehr informativen Kataloge zu beiden Ausstellungsteilen!

Erster Ausstellungsteil: REVOLUTION jungSTEINZEIT

In der Epoche der Jungsteinzeit vollzog sich ein fundamentaler Wandel, der weit größere Veränderungen mit sich brachte als die Industrielle Revolution. Der Mensch wurde sesshaft, betrieb Ackerbau und Viehzucht und begann, in seine Umwelt einzugreifen. Im heutigen Nordrhein-Westfalen vollzog sich dieser Prozess zwischen 5300 und 2200 v. Chr. Die Ausstellung beleuchtet mit rund 1.000 Objekten die Wurzeln unserer heutigen Zivilisation anhand einzigartiger Funde, die mit Hilfe von Medien inszeniert und lebendig werden - mit überraschenden Bezügen zu unserer heutigen Welt. Neueste Ergebnisse auf der Basis modernster archäologischer und naturwissenschaftlicher Methoden erlauben erstmals detaillierte Einblicke in die Lebensschicksale einzelner Menschen und geben Auskunft über Herkunft und Ernährungsspektrum, Krankheiten und Alter. Abwechslungsreiche Mitmachbereiche und lebendig inszenierte Medienstationen, darunter die Teilrekonstruktion eines 40 Meter langen Hauses oder ein „gedeckter Tisch“ mit Steinzeitprodukten, lassen das Leben der ersten Ackerbauern und Viehzüchter vor rund 7.000 Jahren in der Ausstellung lebendig werden.

Zweiter Ausstellungsteil: Im Extra-Ausstellungsteil „Funde - Forschungen - Methoden“ werden Ihnen die archäologischen NRW-Highlight-Funde der vergangenen fünf Jahre präsentiert.

Vertreten sind Funde von der frühen Erdgeschichte über die Altsteinzeit, Bronze- und Eisenzeit, die Römerzeit und das Mittelalter bis hin zur Neuzeit. Ausstellungsobjekte sind z.B. ein Flugsaurier mit 5 Metern Spannweite aus Balve und der wohl sensationellste Fossilfund in NRW: Der erste Wald der Welt aus dem Mitteldevon, vor etwa 390 Millionen Jahren, gefunden in Lindlar. Damals entstanden weltweit die ersten baumartigen Pflanzen, eine äußerst wichtige Entwicklung. Das Bergische Land spielt hier eine weltweit herausragende Rolle, denn nur hier fand man zusammenhängende Fossilien dieser „Calamophytons“. Das Bergische Land lag damals aufgrund der Kontinentaldrift knapp südlich des Äquators, am Südrand des damaligen Kontinents „Laurussia“ bzw. „Old Red-Kontinent“. Der Wuppertaler Geologe Peter Giesen entdeckte 2008 im Steinbruch Schiffarth in Lindlar zwei vollständig, von den Wurzeln bis zur Astkrone, erhaltene, etwa 1,5 m hohe Calamophytons. Ein solcher Fund wird von den Paläobotanikern als ein „Heiliger Gral“ ihrer Wissenschaft angesehen, denn komplette fossile Pflanzen dieser Größe und diesen Alters sind extrem selten. Wahrscheinlich wuchsen diese Bäumchen auf einer Sandinsel in einem ausgedehnten Flachmeer. Vermutlich spülte sie eine Art Tsunami ins Meer. Sand und Schlamm, der die Pflanzen überdeckte, wurde zu Sandstein verfestigt und konservierte die Pflanzen. Der Sandstein des Schiffarth-Steinbruchs gehört aufgrund seiner Zusammensetzung zur „Grauwacke“, dem wichtigsten bergischen Steinmaterial, das vor allem für Mauerwerk, Brückenbau sowie als Schotter und Pflastersteine vielseitige Verwendung fand und findet.

Die Landesausstellung geht bis zum 3. April 2016 und zieht dann weiter nach Detmold und Herne. Das LVR-LandesMuseum Bonn (bisheriger Name „Rheinisches Landesmuseum“) liegt wenige Minuten vom Hbf Bonn entfernt in der Colmantstraße. www.landesmuseum-bonn.lvr.de

5. Gesenkschmiede Hendrichs - LVR-Museum in Solingen – „Ist das möglich?“ Die Mitmach-Ausstellung www.industriemuseum.lvr.de/de/solingen/solingen_1.html

Und: Am Freitag Kinderführung, am Sonntag Jazz und Familienquiz

Im Industriemuseum Gesenkschmiede Hendrichs läuft eine Experimentier-Ausstellung für Kinder, Jugendliche und Familien, ein Rate- und Wissensspiel mit der Vermittlung von spannenden Fakten rund um industrielle Materialien. „Ist das möglich?“ Warum und wodurch sichert der Fahrradhelm, schützt der dünne Pappkarton die Eier und hält der Kaffeefilter das heiße Wasser aus? Informationen und Downloads: www.istdasmoeglich.lvr.de

Jeden Sonntag läuft um 15 Uhr das große Familienquiz. Vater, Mutter, Kinder, Oma und Opa – alle können beim großen Familienquiz in der aktuellen Sonderausstellung teilnehmen. In der Experimentier-Ausstellung können Kinder, Jugendliche und Familien mit Spiel und Spaß die Eigenschaften von industriellen Werkstoffen wie Wolle, Baumwolle, Stahl und Papier mit vielen interaktiven Versuchsstationen testen. Mit skurrilen Geschichten rund um Rekorde und historischen Anekdoten werden die Experimente jeweils in einen größeren Kontext eingebettet. Am Ende der Ausstellung kommen alle zusammen und testen ihr erworbenes Wissen gemeinsam in einem Quiz im Stil einer TV-Show – mit Buzzern, Showmaster und allem Drum und Dran. Das Quiz wird bis zum Ende der Ausstellung am 23. August 2016 jeden Sonntag um 15 Uhr angeboten.

Für Kurzentschlossene, Freitag, 11. März: Von Bären, Riesenschraubstöcken und schwarzen Löchern – Kinderführung, 15 Uhr

Der Rundgang für Mädchen und Jungen im Alter von ca. 5 - 10 Jahren – Erwachsene dürfen auch mit – führt zu Dingen und Orten in der alten Gesenkschmiede, die sonst nicht gezeigt werden. Auf dem Weg stößt man auf einen Riesenschraubschlüssel, sieht Spuren, die etwas über die Geschichte des Gebäudes verraten oder hört von den Bären, Katzen und Mäusen, die es im Museum gibt. Ist es wirklich zu glauben, dass in der Schmiede Kuchen gebacken wurde? Die Entdeckungstour führt dann noch auf den Dampfkessel hinauf oder man steigt in den Keller des Maschinenhauses hinab. Und die merkwürdigen Löcher sind ja auch noch da… Eintritt: Kinder frei; Erwachsene 4,90 Euro.

LVR-Industriemuseum, Gesenkschmiede Hendrichs, Merscheider Str. 297, 42699 Solingen. Information unter kulturinfo rheinland; Tel. 02234/9921-555 oder info@kulturinfo-rheinland.de. www.industriemuseum.lvr.de

Jazz in der Schmiede - Sonntag, 13. März 2016, 11.15 – 14.00 Uhr - „Night Trio“

Die Sängerin Amaka bezaubert mit ihrer gefühlvollen Interpretation beliebter Jazz- Standards. Gekonnt begleitet wird sie von festen Größen der bergischen Jazzszene: Harald Eller am Bass und Marius Pietruszka am Piano. Eintritt 12 Euro (Kinder frei). Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Einlass ab 10.45 Uhr.

Gesenkschmiede Hendrichs; Merscheider Straße 289 – 297; 42699 Solingen

6. Das Produzierende Museum „Bandweberei und Museum Kafka“ ist am Samstag von 10 - 16 Uhr für Sie geöffnet. (Ab Januar an jedem zweiten und vierten Samstag im Monat. Außerdem an jedem Mittwoch von 14 -17 Uhr. Sonst: Gruppenführungen möglich.)

Hier werden in einer historischen, denkmalgeschützten Bandweberei auf alten Maschinen hochprofessionell hervorragende Bänder gestaltet, gewebt und weltweit exportiert. Sie können dieses produzierende Museum besichtigen und im damit verbundenen Laden und Café in den Textilien stöbern - bei Kaffee und Kuchen. Bandweberei und Museum Kafka; Öhder Straße 47 - 49 (ganz in der Nähe der Eisenbahnstrecke der „Wupperschiene“); 42289 Wuppertal; 0202 - 60 27 44; www.baenderei-kafka.de

7. Pulverindustrie im Bergischen Land - Die Villa Ohl - Am Sonntag, 11.30 bis 13.30 Uhr

Das Pulvermuseum in der Villa Ohl befindet sich seit Jahresbeginn in der Trägerschaft unseres Partners, des Heimat- und Geschichtsvereins Wipperfürth.

Die Bergische Pulverindustrie war eine heute aus dem kollektiven Geschichtsgedächtnis fast verschwundene, aber bis ins 20. Jahrhundert hinein wichtige Industrie sowohl im Bergischen wie im Märkischen. In der zweihundert Jahre alten „Villa Ohl“ wird sie Ihnen präsentiert. In der Villa lebten Familienangehörige der Pulverfabrikanten Cramer und Buchholz. Diese bestimmten das Wirtschaftsgeschehen der Region, was dieser den Spitznamen „Das Königreich Buchholz“ einbrachte. Sogar Kaiser Wilhelm II. kehrte auf seiner Fahrt durch das Bergische Land am 16. Oktober 1913 hier ein. Das Privatmuseum zeigt die gefährliche Arbeit in den Pulvermühlen und den Glanz und Verfall einer einst bedeutenden Industrie.

Verlängert die Sonderausstellung: „Die Häuser der Pulvermacher“ - Wie lebten und repräsentierten die Eigentümer der Pulvermühlen?

In einem gemeinschaftlichen Projekt zeigen der Heimat- und Geschichtsverein Wipperfürth und der Heimatkunde-Arbeitskreis Rönsahl alte und neue Bilder der Pulverfabrikantenhäuser der Region, die zum größten Teil aus dem späten 18. und frühen 19. Jahrhundert stammen. Bei den aktuellen Innenaufnahmen liegt der Schwerpunkt auf dem Eingangsbereich mit dem Treppenhaus, weil hier das Repräsentationsbedürfnis der Unternehmer besonders deutlich zum Ausdruck kommt. Eine vergleichende Betrachtung veranschaulicht, wie die Bauherren einerseits miteinander konkurrierten und sich andererseits auch beeinflussten. Information: pulvermuseum.info; www.hgv-wipp.de, dort: „Vierteljahresblätter“, Vierteljahresblatt Nr. 134; www.roensahl.de/pulvermuseum-ohl.html; www.wipp.qr-nrw.de/index.php?id=33.de

Öffnungszeiten und Preise: Jeden Sonntag von 11.30 bis 13.30 Uhr oder nach Vereinbarung (info@hgv-wipp.de) Erwachsene 2 Euro, Kinder 1 Euro. Villa Ohl: Sauerlandstraße 7; Wipperfürth-Ohl.

8. Museum „Achse, Rad und Wagen“ in Wiehl; Sonntag 13 - 17 Uhr

Schmiedevorführungen am Sonntag!

Die heutige „BPW Bergische Achsen Kommanditgesellschaft“ wurde 1898 als „Bergische Patentachsenfabrik in Wiehl“ (BPW) gegründet und ist heute einer der weltweit größten Lieferanten für Achsen und ganze Fahrgestelle insbesondere für den Schwerlastverkehr. Seit rund 5500 Jahren gibt es in Europa das Rad, ein unverzichtbarer Faktor für die Entwicklung nicht nur auf unserem Kontinent. Seit die Industrialisierung begann, unsere Welt zu revolutionieren, hatten Maschinen und Fahrzeuge, am Anfang vor allem die Eisenbahn, in einer rasanten Entwicklung immer höhere Geschwindigkeiten und Belastungen zu bewältigen. Ohne eine ebenso rasante Geschwindigkeit bei der Entwicklung von Rädern, Achsen und (Achs-) Lagern hätte sich die Industrielle Revolution buchstäblich nicht vorwärtsgedreht. Das sehr schöne und wichtige Werksmuseum zeigt die Entwicklung der Straßenfahrzeuge seit ihrem Beginn. Für die Entwicklung seit dem Ende des 19. Jahrhunderts dienen insbesondere die bahnbrechenden Entwicklungen des BPW Bergische Achsen-Konzerns als Beispiel. BPW Bergische Achsen / Museum Achse, Rad und Wagen; Ohlerhammer, 51674 Wiehl. www.achseradwagen.de/index.php?id=15 und www.bpw.de/de/unternehmen/werksmuseum.html; Tel. 0 22 62 - 78-1280; info@achseradwagen.de; Öffnungszeiten: Sonntags, 13 - 17 Uhr. Täglich kostenlose Gruppenführungen nach Anmeldung. An Feiertagen bleibt das Museum geschlossen. Eintritt frei. Schmiedevorführungen finden am ersten Sonntag im Monat statt.

9. Oberschlesisches Landesmuseum / OSLM Ratingen:

Täglich außer montags 11 -17 Uhr.

Aktuelle Ausstellung: Für Leib und Seele. Von der Kultur des Essens und Trinkens

Der größte Teil Oberschlesiens war bis 1919 deutsch, und hier lag das nach dem Ruhrgebiet wichtigste deutsche Industrierevier von Kohle und Stahl. Oberschlesien ist Partnerregion Nordrhein-Westfalens.

Auf mehr als 500 qm und mit rund 1000 Exponaten breitet die Ausstellung ein Panorama mit umfassenden Einblicken in das spannende Thema der Kultur des Essens und Trinkens aus, das jeden von uns betrifft und auch für Kinder sehr gut präsentiert wird. Im Laufe der Jahrhunderte haben sich regional unterschiedliche Eigenarten und Vorlieben, Ess- und Ernährungskulturen entwickelt. Ob Dreschmaschine, Kochhexe, Eisschrank oder andere längst in Vergessenheit geratene Küchenhelfer und Maschinen - vieles von dem, was in früheren Zeiten zum Anbauen, Ernten, Kochen, Backen, Rühren, Einmachen, Einlegen, Einfrieren, Mixen, Entkernen, Rösten, Mahlen usw. verwendet wurde - zeigt diese Ausstellung. Mit dieser kulturgeschichtlichen Betrachtung entwirft das OSLM ein lebendiges Gesamtbild - erstmalig für Schlesien und in den Grundzügen auf das Rheinland übertragbar. Ausgewählte Objekte laden ein zum Anfassen und Experimentieren. Begleitend und an die unterschiedlichen Jahreszeiten angepasst, gibt es Führungen, Workshops und Aktionstage mit kleinen Verkostungen und praktisch-kreativen Programmteilen. (Bis 15. Oktober)

„Ostereier in Schlesien und in der Ukraine“ – Sonderausstellung. Bis zum 3. April. In Oberschlesien und in der Ukraine gibt es eine lange Tradition, Ostereier kunstvoll zu gestalten.

Oberschlesisches Landesmuseum (OSLM); Bahnhofstraße 62, 40883 Ratingen (Ortsteil Hösel), Tel. 0 21 02 - 96 50, www.oberschlesisches-landesmuseum.de

10. Schloss Homburg im oberbergischen Nümbrecht hat für das Oberbergische eine ähnliche Bedeutung wie Schloss Burg für das ganze Bergische Land, nicht zuletzt, weil Schloss Homburg ein wichtiges Museum beherbergt, das gewissermaßen ‚Oberbergische Landesmuseum‘. Dieses wurde wie der ganze Schlossbereich in den letzten Jahren sehr gut und sehr sehenswert neugestaltet. www.schloss-homburg.de

Vormerken: Ab Donnerstag, 17. März die Sonderausstellung „bzzzzz… viel Fliegen“ zur faszinierenden Welt von Stubenfliege, Stechmücke & Co. Wir mögen diese Flieger nicht. Diese rächen sich, indem sie uns lästig und gefährlich werden. Schauen Sie schon mal in die Homepage des Museums! Öffnungszeiten November bis März: Dienstag bis Sonntag 10 – 16 Uhr

Mit freundlichen Grüßen man sieht sich

Ihr Hans Joachim de Bruyn-Ouboter; Vorsitzender des Bergischen Ring e.V.