Wülfing präsentiert sich als Textilstadt - Jrön und Jedön in Lindlar - Stadtexkursionen in Wuppertal - Reiderei in Solingen - Vielflieger auf Schloss Homburg

 

Bergischer Ring e.V. - Sonntag auf ExtraTour! - Partner der Bergischen Gesellschaft

 

Liebe Gäste, Partner, Freundinnen und Freunde des Bergischen Rings!

 

Gehen Sie im Bergischen Land auf ExtraTour. An jedem Wochenende Lebendige Museen und Quicklebendige Industriegeschichte. Kombiniert mit Schloss Burg, der wunderschönen Bergischen Landschaft, einem Bummel durch eine der schönen Bergischen Altstädte und ‚Essen und Trinken‘ - entspannt und erholsam.

 

Unsere Vereine sind aktiv, und zudem passiert immer etwas bei unseren Partnern und Freunden. Darüber informiert Sie der RingBrief - damit es Ihnen am Wochenende nicht langweilig wird.

 

1. Das Wülfing Museum in der Historischen Textilstadt Wülfing in Radevormwald-Dahlerau

 

2016 durchgängig geöffnet an jedem (!) Sonntag, 11 bis 17 Uhr. Die Große Dauerausstellung präsentiert Ihnen die Geschichte der Tuchfabrik Johann Wülfing & Sohn und der Textilstadt Wülfing.

 

Thema des Aktionstages am Sonntag, 29. Mai: „Dahlerau, eine Textilstadt“

 

Konsum, Kirche, Kegelverein: Wegen der damals abgelegenen Lage der Tuchfabrik schuf diese ihrer Belegschaft und deren Familien die Voraussetzungen für eine eigene Lebenswelt: Arbeiterwohnungen, Kindergarten, eine evangelische Kirche, Lebensmittelladen und Freizeitangebote. Die „Textilstadt Wülfing“ wurde über Generationen Lebensmittelpunkt und Lebenswelt der „Wülfing-Familie“. Führungen: 11.30, 13.30 und 15.30 Uhr.

 

Im Museumscafé wie immer Kaffee und Kuchen vom Feinsten und mittags belegte Brötchen - im wunderschönen Historischen Fabriksaal von 1839. Weitere Informationen und Fotos: www.wuelfing-museum.de

 

Verbinden Sie den Besuch ‚Bei Wülfings’ mit einem Besuch der exzellenten Ausstellung „Leonardo da Vincis Maschinen“, bis 10. Juli 2016 im Gewerbepark Bartels an der Wupper in Radevormwald-Dahlerau. Gleich gegenüber von Wülfing und täglich (!) von 11 - 18 Uhr

 

Eine hervorragende Ausstellung zu Leonardo da Vinci, der bekannt wurde durch seine Gemälde, allen voran die „Mona Lisa“, und seine Entwürfe von Maschinen wie einem Hubschrauber, die oft Jahrhunderte später erst Wirklichkeit wurden, im Maschinen- und Industriezeitalter. Aufgrund der Zeichnungen da Vincis wurden die Maschinen als meist verkleinerte Modelle nachgebaut. Und in der Ausstellung können alle Modelle von den Besuchern ausprobiert und bedient werden. So erkennt man, wie Technik funktioniert. Auch für Kinder und Jugendliche ein sehr wichtiges Angebot!

 

Da Vinci, einer der populärsten Künstler der Geschichte, schuf ein ungemein umfangreiches und vielfältiges Werk. Die Nachfolgeausstellung der erfolgreichen Hundertwasserausstellung, die über 6.500 Besucher zählte, im „Gewerbepark Bartels an der Wupper“ - Am Graben 4 - 6, 42477 Radevormwald; Tel 0 21 95 – 93 21 77. Die Ausstellung ist barrierefrei zu erreichen, da Aufzug vorhanden. Führungen am Wochenende 15 und 17 Uhr und auf Anfrage. Information und Reservierungen: 0 29 15 – 93 21 77 (Natali Kloppert), leonardo@radevormwald.de und www.leonardo-radevormwald.de Das Gelände: www.immobilien-begehung.de

 

Machen Sie einen Abstecher von Wülfing aus ins „Asiatische Museum“ in Radevormwald:

Auf einer Bergkuppe mit Ausblick auf die schöne, ländliche Bergische Landschaft, aber nur wenige Minuten vom Historischen Stadtzentrum Radevormwalds entfernt, hat der Galerist Peter Hardt zusammen mit seiner aus China stammenden Frau Li ein wahres Meisterstück geschaffen. Aus umgebauten und erweiterten Gebäuden einer alten Hofschaft, neuen Museumsbauten, Gartenflächen und einem China-Garten mit großem Koi-Teich entstand ein äußerst charmantes Ensemble, eine sehr gediegene und ästhetisch gelungene Mischung aus Alt und Modern. Schwerpunkte der Museumssammlung sind Exponate aus Tibet, China und Siam, dem heutigen Thailand. Besonders herausgestellt und erhellend erklärt wird der Buddhismus. Markante Punkte des Freigeländes bilden aufwendig angefertigte Nachgüsse berühmter buddhistischer Bronze-Skulpturen. Peter Hardts Interesse für die Kunst Asiens entstand, als er in seinen jungen Jahren auf den Spuren von Heinz Helfgen (googeln Sie mal!) eine Weltreise mit dem Fahrrad (!) unternahm, die ihn auch nach Asien führte. Cafeteria; für Gruppen auf Wunsch auch Catering. www.asianart-museum.de; Sieplenbusch 1, 42477 Radevormwald; Tel. 02195 – 931676; contact@hardt.de

 

Von hier erreichen Sie rasch die Schöne Altstadt von Radevormwald.

 

2. Schloss Burg: Schloss Burg in Solingen-Burg - Die Heimliche Hauptstadt des Bergischen Landes

 

Die Burg der Bergischen Herzöge und das Bergische Museum zeigen die großen historischen Ereignisse und den Alltag im Bergischen Land vom Mittelalter bis ca. 1900. Die Umgebung lädt zum Wandern ein. Gaststätten, Kunsthandwerker und Hotels bieten Ihnen ein attraktives Angebot. Öffnungszeiten: Montag: 13 – 18 Uhr; Dienstag bis Sonntag: 10 - 18 Uhr  www.schlossburg.de

 

Schon mal vormerken: Kinder-Ritterfest am Samstag und Sonntag, 4. und 5. Juni

 

Ein Tag für Burgfräuleins und Kleine Ritter ganz im Zeichen des Mittelalters. Ob Schwerter basteln und damit einmal gegen die Ritter antreten, Wolle spinnen, Filzen, Kerzenziehen, Speckstein schnitzen, Haarkränze nähen oder sich ritterlich bei Gauklerei, dem Kindertjost oder auch dem Mäuseroulette amüsieren… beim Kinder-Ritterfest steht die Burg ganz im Zeichen von Spiel, Spaß und Aktion. www.schlossburg.de/termine-news/terminkalender/

 

3. Das Tuchmuseum Lennep - Die Geschichte der alten Bergischen Woll-Metropole

 

Hardtstraße 2; gegenüber dem Röntgen-Museum, in der Freiherr-vom-Stein-Schule

 

Geöffnet (jeden!) Sonntag von 14.00 (!) bis 17.00 Uhr (Dienstags von 12.00 bis 16.00 Uhr). www.tuchmuseum-lennep.de

 

Letztmalig geöffnet: Sonder-Ausstellung „J.C.J. Ommerborn und Lennep“

 

Der 1863 in Lennep geborene Ommerborn schrieb schon früh unter verschiedenen Pseudonymen Kriminalromane und später rheinisch-bergische Geschichten. Sehr bewegt war sein politischer Weg, der über die Sozialdemokratie und den Anarchismus zu pietistischen und evangelikalen Strömungen führte. In seinem 1922 erschienenen Roman „Pastor Hans Kroppmann“ verknüpft er zahlreiche Örtlichkeiten, Themen und Motive der Lenneper und Lüttringhauser Geschichte vor dem Hintergrund des Arbeiter- und Fabrikantenlebens. (Ausstellung bis zum 31. Mai 2016)

 

Audiovisuelles im Museum: Beim Betreten des Museums hören Sie die Geräusche aus der Weberei. In den Räumen finden Sie eine Infobox, mit Erklärungen zu dem jeweiligen Thema. Besucher mit Smartphone finden QR-Codes zur weiteren Information durch kurze, prägnante Beschreibungen. Im Raum für Sonderausstellungen wurden die Wände überarbeitet, sodass die Exponate besser zur Geltung kommen. Öffentliche Führung an jedem ersten Sonntag im Monat, 15 Uhr.

 

Verbinden Sie Ihren Besuch mit einem Besuch der Lenneper Altstadt - des „Bergischen Rothenburg“ - und des neugestalteten Deutschen Röntgen-Museums. www.roentgenmuseum.de

 

4. In Wuppertal: Jeden Samstag Oldtimer-Stadtrundfahrt der VhAg / Verkehrshistorischen Arbeitsgemeinschaft, zusammen mit der Stiftung Regionale Verkehrsgeschichte und der Wuppertal Marketing.

 

Am Samstag (!), Start um 14.00 Uhr. Die Rundfahrt nimmt Sie mit zu den interessanten Orten Wuppertals. Die Route ist so gestaltet, dass Ihnen die bekannten Sehenswürdigkeiten Wuppertals gezeigt werden, Sie aber auch attraktive Ecken und Straßen entdecken können, die viele von Ihnen noch nicht kennen. Ein versierter Reiseleiter begleitet die Tour, der vielerlei Geschichten rund um die Strecke zu erzählen weiß. Gestartet wird um 14.00 Uhr ab der Haltestelle „Historisches Zentrum / Engels-Haus“ in W-Barmen. Dauer: 90 Minuten. Vom Engelshaus bringt Sie der Oldtimerbus auf Ihren Wunsch hin zum Wuppertaler Brauhaus in der Barmer Innenstadt. Preis 14,50 Euro (Kinder 7 Euro).

 

Im Preis enthalten sind am Tag der Rundfahrt: VRR KombiTicket mit Gültigkeit ÖPNV Wuppertal, Solingen, Remscheid, Hattingen, Sprockhövel, Mettmann, Wülfrath, Velbert, Erkrath, Haan, Hilden, Ennepetal, Schwelm, Gevelsberg, Breckerfeld. Und der Eintritt ins Historische Zentrum (Sa. 10.00 - 18.00 Uhr) sowie ein Gutschein für das Wuppertaler Brauhaus in Barmen für wahlweise 1 Bier oder Softdrink oder 1 Brezel.

 

Karten gibt es bei Wuppertal-Touristik im City-Center, Schloßbleiche 40 in Elberfeld, per Email an info@wuppertal-marketing.de oder per Telefon unter 02 02 - 563-22 70. Eine Vorbestellung der Karten wird empfohlen! Am Bus werden nur Restkarten verkauft! www.vhag-wsw.de; srvg.de und http://www.wuppertal-marketing.de/fileadmin/kundenbereich/wtal_marketing/bilder/Tourismus/2016/Stadtrundfahrten_1-2016.pdf

 

Neun „Rheinisch-Bergische Empfehlungen“:

 

5. Im Bergischen Freilichtmuseum Lindlar gibt es „Jrön un Jedön“ - den Besonderen Gartenmarkt im Bergischen Land

 

Unsere Freundinnen vom Freilichtmuseum Lindlar des LVR bieten Ihnen am Samstag und Sonntag, 28. und 29. Mai Blühendes, Dekoratives und Kulinarisches. In der idyllischen Kulisse des LVR-Freilichtmuseums Lindlar herrscht am Wochenende ein Buntes Markttreiben. Von 10 bis 18 Uhr präsentieren über 80 Aussteller ihr Warenangebot zwischen Obstwiesen, Gärten und historischen Gebäuden. Die Hauptrolle beim Gartenmarkt spielen natürlich die Pflanzen, darunter Iris, Schmucklilien, Akeleien, Orchideen, viele weitere Zierpflanzen und Sommerblumen in großer Auswahl. Besonders vielfältig ist das Angebot an Tomatensorten und anderen Gemüsejungpflanzen, wie Paprika, Chili und Gurken. Auch Minzen, Lavendel und Küchenkräutern sind in unterschiedlichsten Geschmacks- und Duftrichtungen vertreten, darunter viele Raritäten.

 

Zum „Jrön“ kommt das „Jedön“: Nützliche, praktische und schöne Dinge, die das Herz der Gartenfreunde höher schlagen lassen. Gartenmöbel, Messer, Körbe, Skulpturen, Schmuck, Land-Trödel, Keramik, Seife, Bücher, Web- und Filzwaren sowie Deko-Elemente aus Metall, Holz, Glas oder Ton.

 

Auch die Feinschmecker können sich freuen, denn es gibt raffinierte Leckereien: Von Marmelade, Senf, Chutney und Gewürzen über französische Delikatessen, Käsespezialitäten, Olivenöl und Wein bis zu Brotaufstrichen, Trockenobst und Honig aus dem Museum.

 

Wie bisher wird es auch diesmal wieder ein fundiertes Beratungsangebot durch die Händler, die Imker sowie die „Bergische Gartenarche“ geben, die in diesem Jahr ihr 15-jähriges Jubiläum feiert. Erstmals dabei ist die neu gegründete „Naturgarten Regio-Gruppe Bergisches Land“. Führungen im Arche-Garten vermitteln Wissenswertes über den Anbau, die Zubereitung und den besonderen Wert der alten Landsorten.

 

Das Museum bietet ein vielseitiges Rahmenprogramm mit Handwerksvorführungen, Postkutschenfahrten und Mitmach-Aktionen für Kinder. Die Museumsgaststätte Lingenbacher Hof und weitere Anbieter sorgen für Ihr leibliches Wohl. Der Förderverein des Museums schenkt das beliebte „Lindlarer Bauernbier“ aus.

 

Am Kiosk „Gute Dinge“ gibt es vegetarische Gerichte, Süßigkeiten und frisch gebrannte Mandeln. Nordkasse und Nordparkplatz des Museums sind geöffnet. Zusätzliche Parkplätze sind im Ortszentrum Lindlar vorhanden. Am Sonntag bringt ein Pendelbus die Besucher kostenlos vom Busbahnhof Lindlar zum Museumsgelände. Eintritt: Erwachsene 9,00 Euro; Kinder frei. Information: www.freilichtmuseum-lindlar.lvr.de und http://www.freilichtmuseum-lindlar.lvr.de/media/lvr_freilichtmuseum_lindlar/pdf_dateien/2016/Faltblatt_Jroen_2016_web.pdf

 

6. Samstag, 28. Mai, Stadtexkursion in Wuppertal-Ronsdorf zu: „Auf den Spuren der Bandwirker und einer vorindustriellen Stadtgründung“

 

Treffpunkt: 14 Uhr, Bandwirkerplatz, VRR Linien CE61, CE 62, 620. Es führt Kurt Florian

 

Der berühmt-berüchtigte, äußerst geschäftstüchtige Textilunternehmer Elias Eller war vom pietistisch-reformierten Geist beherrscht und beherrschte selber eine ganze Gemeinde von Anhängern, von seinen zahlreichen Feinden „Sekte“ genannt. In seinem Heimatdorf Ronsdorf gründete er mit seinen Jüngern sein „Neues Zion“ als ein Frühindustrielles Zentrum, dem er 1745 sogar das Stadtrecht verschaffte. Im 19. Jahrhundert wurde Ronsdorf Mittelpunkt der Bergischen Hausbandindustrie und gründete die erste preußische Bandwirkerschule. Diese Stadtgründung und diese Verbindung von Religion und Industrie werden Ihnen aufgezeigt. Abschluss im Bandwirkermuseum. Eine Exkursion unseres Partners Bergischer Geschichtsverein, Abteilung Wuppertal e.V.  www.bgv-wuppertal.de – Fäden, Farben, Wasser, Dampf und, etwas kompliziert, (noch!) nicht benutzerfreundlich, aber lohnend: www.wuppertal.de/rathaus/onlinedienste/geschichtswerkstatt/welcome.html Hier erstens: „Routen“, dann „Ronsdorf“ und zweitens: „Texttafeln“, dann „Ronsdorf“.

 

Schon mal vormerken:

 

7. Samstag, 4. Juni, Stadtexkursion in Wuppertal-Barmen zu: „Licht – Luft – Sonne. Wohnreform für Arbeiterfamilien“

 

Treffpunkt: 14 Uhr, Sedanstraße 61, Schule, Haltestelle Linie 628. Es führt Dr. Arno Mersmann

 

Auf dem heutigen Sedansberg errichtete die „Barmer Baugesellschaft für Arbeiterwohnungen“ ab 1872 einfache Arbeiterhäuser. 1921 - 1929 wurde der Sedansberg städtebaulich systematisch erschlossen und durch kommunale Baugesellschaften bebaut. Charakteristisch sind in viel Grün eingebettete Wohnhöfe.

 

Die 1899 gegründete Konsumgenossenschaft „Vorwärts“ entwickelte sich zu einer der größten deutschen Konsumgenossenschaft und schuf einen Gebäudekomplex aus Wohn-, Fabrik- und Lagergebäuden. Produziert wurden Würste und vor allem in einer sehr profitablen Großbäckerei Brot und andere Backwaren. Zusammen mit den übrigen Lebensmitteln wurden sie zu den Filialen, „Verteilungsstellen“ transportiert. Zu den Besonderheiten gehört der Bahnanschluss an den Bahnhof Heubruch der damaligen Rheinischen Eisenbahnstrecke. Der Gebäudekomplex besaß im Tiefkeller Laderampen, von wo aus vor allem Mehl hinauf in die Großbäckerei gelangte. Die Gebäude haben bis heute eine wildbewegte Geschichte.

 

Das Quartier Sedansberg ist ein beliebtes Wohngebiet, weil es nahe dem Wuppertal-Barmer Stadtzentrum auf dem sonnenbeschienenen Hang liegt und durch die mitten durchs Quartier führende „Nordbahntrasse“ ganz hervorragende Radverbindungen, Spazier- und Freizeitmöglichkeiten hinzugewonnen hat. Eine Exkursion unseres Partners Bergischer Geschichtsverein, Abteilung Wuppertal e.V. www.bgv-wuppertal.de, dann Fäden, Farben Wasser Dampf und etwas kompliziert, (noch!) nicht benutzerfreundlich, aber lohnend: www.wuppertal.de/rathaus/onlinedienste/geschichtswerkstatt/welcome.html Hier erstens: „Routen“, dann „Sedansberg“ und zweitens: „Texttafeln“, dann „Sedansberg“. Und: vorwaerts-muenzstrasse.de

 

8. Gesenkschmiede Hendrichs - LVR-Museum in Solingen – „Ist das möglich?“ Die Mitmach-Ausstellung www.industriemuseum.lvr.de/de/solingen/solingen_1.html

 

Am Sonntag um 15 Uhr Extra-Veranstaltungen

 

Im Industriemuseum Gesenkschmiede Hendrichs läuft eine Experimentier-Ausstellung für Kinder, Jugendliche und Familien, ein Rate- und Wissensspiel mit der Vermittlung von spannenden Fakten rund um industrielle Materialien. „Ist das möglich?“ Warum und wodurch sichert der Fahrradhelm, schützt der dünne Pappkarton die Eier und hält der Kaffeefilter das heiße Wasser aus? Informationen und Downloads: www.istdasmoeglich.lvr.de

 

Jeden Sonntag läuft um 15 Uhr das große Familienquiz. Vater, Mutter, Kinder, Oma und Opa – alle können beim großen Familienquiz in der aktuellen Sonderausstellung teilnehmen. In der Experimentier-Ausstellung können Kinder, Jugendliche und Familien mit Spiel und Spaß die Eigenschaften von industriellen Werkstoffen wie Wolle, Baumwolle, Stahl und Papier mit vielen interaktiven Versuchsstationen testen. Mit skurrilen Geschichten rund um Rekorde und historischen Anekdoten werden die Experimente jeweils in einen größeren Kontext eingebettet. Am Ende der Ausstellung kommen alle zusammen und testen ihr erworbenes Wissen gemeinsam in einem Quiz im Stil einer TV-Show – mit Buzzern, Showmaster und allem Drum und Dran. Das Quiz wird bis zum Ende der Ausstellung am 23. August 2016 jeden Sonntag um 15 Uhr angeboten.

 

Gesenkschmiede Hendrichs; Merscheider Straße 289 – 297; 42699 Solingen

 

9. Zum Beritt unserer Freunde vom LVR-Museum Gesenkschmiede Hendrichs in Solingen gehört auch die Taschenmesserreiderei Lauterjung: Mi., 1. Juni

 

Solinger Messer und Scheren werden erstens geschmiedet, zweitens geschliffen und schließlich gereidet. In der Reiderei werden die Einzelteile so perfekt aufeinander abgestimmt, dass sie, z.B. die beiden Scherenblätter, lange Zeit tadellos arbeiten. D.h.: Scheren schneiden, ohne sich zu lockern und das Schneidematerial zu verklemmen. Das Reiden muss man gesehen haben! Gelegenheit dazu bietet die Taschenmesserreiderei Lauterjung, Schaberger Straße 16, an jedem ersten Mittwoch im Monat, von April bis Oktober, jeweils von 15 bis 17 Uhr. Der nächste Termin: Mittwoch, 1. Juni. Die anderen Termine 2016: 6. Juli, 3. August, 7. September und 5. Oktober. In diesen Zeiten stehen für Sie die ehrenamtlichen Betreuer des Fördervereins Industriemuseum Solingen e.V. mit sachkundigen Erläuterungen bereit. Am Wochenende des Brückenfestes ist die Reiderei am 29. und 30. Oktober jeweils von 13.30 bis 17.00 Uhr geöffnet. Gruppen können Extra-Termine vereinbaren - Tel. 02 12 - 23 24 10.

 

Wie in den vergangen Jahren finden auch in diesem Jahr mehrere Taschenmesser-Workshops (max. 10 Teilnehmer) statt. Unter Anleitung können die Teilnehmer ihr eigenes Taschenmesser zusammensetzen und später mitnehmen. Der Preis enthält die Materialkosten - Kinder 12 Euro, Erwachsene 15. Terminanfragen unter der Telefon-Nr. 0212 / 232410, Anmeldung erforderlich

 

10. Oberschlesisches Landesmuseum / OSLM Ratingen

 

Es laufen die beiden Sonderausstellungen „Heinrich Schulz-Beuthen (1838-1915). Leben - Lebenswerk - Inspiration.“ und „Den Armen und Leidenden zur Hilfe: Mutter Eva - ihr Glauben und Leben.“ Ausstellung zum 150. Geburtstag von Eva von Thiele-Winckler. Und Aktuelle Ausstellung: Für Leib und Seele. Von der Kultur des Essens und Trinkens“: Der größte Teil Oberschlesiens war bis 1919 deutsch, und hier lag das nach dem Ruhrgebiet wichtigste deutsche Industrierevier von Kohle und Stahl. Oberschlesien ist Partnerregion Nordrhein-Westfalens.

 

Auf mehr als 500 qm und mit rund 1000 Exponaten breitet die Ausstellung ein Panorama mit umfassenden Einblicken in das spannende Thema der Kultur des Essens und Trinkens aus, das jeden von uns betrifft und auch für Kinder sehr gut präsentiert wird. Im Laufe der Jahrhunderte haben sich regional unterschiedliche Eigenarten und Vorlieben, Ess- und Ernährungskulturen entwickelt. Ob Dreschmaschine, Kochhexe, Eisschrank oder andere längst in Vergessenheit geratene Küchenhelfer und Maschinen - vieles von dem, was in früheren Zeiten zum Anbauen, Ernten, Kochen, Backen, Rühren, Einmachen, Einlegen, Einfrieren, Mixen, Entkernen, Rösten, Mahlen usw. verwendet wurde - zeigt diese Ausstellung. Mit dieser kulturgeschichtlichen Betrachtung entwirft das OSLM ein lebendiges Gesamtbild - erstmalig für Schlesien und in den Grundzügen auf das Rheinland übertragbar. Ausgewählte Objekte laden ein zum Anfassen und Experimentieren. Begleitend und an die unterschiedlichen Jahreszeiten angepasst, gibt es Führungen, Workshops und Aktionstage mit kleinen Verkostungen und praktisch-kreativen Programmteilen. (Bis 15. Oktober)

 

Oberschlesisches Landesmuseum (OSLM); Bahnhofstraße 62, 40883 Ratingen (Ortsteil Hösel), Tel. 0 21 02 - 96 50, www.oberschlesisches-landesmuseum.de

 

11. Schloss Homburg im oberbergischen Nümbrecht

 

Homburg hat für das Oberbergische eine ähnliche Bedeutung wie Schloss Burg für das ganze Bergische Land, nicht zuletzt, weil Schloss Homburg ein wichtiges Museum beherbergt, das gewissermaßen ‚Oberbergische Landesmuseum‘. Dieses wurde wie der ganze Schlossbereich in den letzten Jahren sehr gut und sehr sehenswert neugestaltet. www.schloss-homburg.de Öffnungszeiten April bis Oktober: Di.-So. 10 - 18 Uhr; Do. 10 - 20 Uhr. Es läuft die Neue und bisher größte Sonderausstellung „bzzzzz… viel Fliegen“ zur faszinierenden Welt von Stubenfliege, Stechmücke & Co. Wir mögen diese Vielflieger nicht. Diese rächen sich, indem sie uns lästig und gefährlich werden. Schauen Sie schon mal in die Homepage des Museums!

 

12. Museum „Achse, Rad und Wagen“ in Wiehl; Sonntag 13 - 17 Uhr

 

Die heutige „BPW Bergische Achsen Kommanditgesellschaft“ wurde 1898 als „Bergische Patentachsenfabrik in Wiehl“ (BPW) gegründet und ist heute einer der weltweit größten Lieferanten für Achsen und ganze Fahrgestelle insbesondere für den Schwerlastverkehr. Seit rund 5500 Jahren gibt es in Europa das Rad, ein unverzichtbarer Faktor für die Entwicklung nicht nur auf unserem Kontinent. Seit die Industrialisierung begann, unsere Welt zu revolutionieren, hatten Maschinen und Fahrzeuge, am Anfang vor allem die Eisenbahn, in einer rasanten Entwicklung immer höhere Geschwindigkeiten und Belastungen zu bewältigen. Ohne eine ebenso rasante Geschwindigkeit bei der Entwicklung von Rädern, Achsen und (Achs-) Lagern hätte sich die Industrielle Revolution buchstäblich nicht vorwärtsgedreht. Das sehr schöne und wichtige Werksmuseum ist auch international einzigartig, denn es zeigt die internationale Entwicklung der Straßenfahrzeuge seit ihrem Beginn, seit der Jungsteinzeit bis heute. Für die Entwicklung seit dem Ende des 19. Jahrhunderts dienen insbesondere die bahnbrechenden Entwicklungen des BPW Bergische Achsen-Konzerns als Beispiel. Besonderes Highlight ist das neue Exponat einer schweren BPW Achse mit Kegelrollenlagern des Lagerherstellers SKF in Schweinfurt aus den späten 1920er Jahren. Vor kurzem wurde die Achse als Schenkung von SKF an BPW übergeben. Sie ist das Ergebnis der frühen Zusammenarbeit zwischen beiden Firmen und hat die weitere Produktentwicklung der BPW entscheidend geprägt. Auch heute arbeiten die Unternehmen noch eng zusammen. Das Objekt befindet sich im Originalzustand und beeindruckt auch nach 90 Jahren mit dem spielend leichten Lauf der Räder.

 

BPW Bergische Achsen / Museum Achse, Rad und Wagen; Ohlerhammer, 51674 Wiehl. www.achseradwagen.de und www.bpw.de/de/unternehmen/werksmuseum.html; Tel. 0 22 62 - 78-1280; info@achseradwagen.de; Täglich kostenlose Gruppenführungen nach Anmeldung. An Feiertagen bleibt das Museum geschlossen. Eintritt frei. Schmiedevorführungen finden am ersten Sonntag im Monat statt.

 

13. Pulverindustrie im Bergischen Land - Die Villa Ohl - Am Sonntag geöffnet von 14 bis 17 Uhr, letzter Einlass 16 Uhr.

 

Das Pulvermuseum in der Villa Ohl befindet sich seit Jahresbeginn in der Trägerschaft unseres Partners, des Heimat- und Geschichtsvereins Wipperfürth. Die Ausstellung wurde aktualisiert und modernisiert.

 

Auf einem großen Bildschirm werden Präsentationen zu wechselnden Themen gezeigt und in Tischvitrinen Original-Dokumente aus der Zeit der Pulvermüller ausgestellt. Fachkundige Mitarbeiter vermitteln Ihnen Informationen zur Pulverproduktion.

 

Die Bergische Pulverindustrie war eine heute aus dem kollektiven Geschichtsgedächtnis fast verschwundene, aber bis ins 20. Jahrhundert hinein wichtige Industrie sowohl im Bergischen wie im Märkischen. In der zweihundert Jahre alten „Villa Ohl“ wird sie Ihnen präsentiert. In der Villa lebten Familienangehörige der Pulverfabrikanten Cramer und Buchholz. Diese bestimmten das Wirtschaftsgeschehen der Region, was dieser den Spitznamen „Das Königreich Buchholz“ einbrachte. Sogar Kaiser Wilhelm II. kehrte auf seiner Fahrt durch das Bergische Land am 16. Oktober 1913 hier ein. Das Museum zeigt die gefährliche Arbeit in den Pulvermühlen und den Glanz und Verfall einer einst bedeutenden Industrie. Information: pulvermuseum.info (sehr informative, aktuelle Fotos! Aktuelles, Mühlentag); www.hgv-wipp.de , dort: „Vierteljahresblätter“, Vierteljahresblatt Nr. 134 und Nr. 141; www.roensahl.de/pulvermuseum-ohl.html; www.wipp.qr-nrw.de/index.php?id=33.deVilla Ohl: Sauerlandstraße 7; Wipperfürth-Ohl.

 Mit freundlichen Grüßen, man sieht sich

Ihr Hans Joachim de Bruyn-Ouboter; Vorsitzender des Bergischen Ring e.V.

 

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